Großer See
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Re: Großer See
von Hermine am 25.10.2017 18:45Sie zuckte zusammen als sie unerwartet eine Stimme neben sich wahrnahm. Sie hatte nicht einmal mitbekommen, dass Ginny sich ihr genähert und sich zu ihr gesetzt hatte. "Ginny..", stellte sie erstmal fest und versuchte dann auf ihre Frage zu antworten: "ich habe den Kontakt wieder .. sagen wir .. etwas hergestellt. Naja, zumindest meinerseits. Ich habe sie ab und an schon beobachtet. Beim Einkaufen. So, damit sie mich nicht entdecken." Hermine hatte Bedenken, dass sie nicht stark genug war, um den Zauber richtig wirken zu lassen. Zauber konnten auch schwächer wirken als bei anderen, die das Zaubern wirklich gut konnten. "Ich weiß, dass es ihnen gut geht.", sagte sie,"dennoch .. scheint es mir so, als ob ihnen etwas fehlt.." Sie seufzte leise und klappte ihr Buch zu, das sie dann in ihrem ausdehnbaren Beutel verschwinden ließ. Dieser Beutel hatte ihr schon in so mancher Lage gut geholfen. Hermine sah sich um. "Wo hast du denn Harry gelassen?", fragte sie ihre beste Freundin. Seit Monaten hangen Harry und Ginny aufeinander und das Tag und Nacht. Als wäre Ginny Harrys Schatten oder andersherum. Sie waren durchaus süß anzusehen und Hermine wünschte den beiden alles Glück der Welt. Ihre Freunde waren es, die es täglich schafften die Braunhaarige abzulenken oder aufzuheitern. Dafür war sie ihnen sehr dankbar. "Wie geht es ihm denn?", fragte sie weiter,"es ist schön zu sehen, dass er glücklich ist .. oder besser gesagt, dass ihr es seid."



Re: Großer See
von Ginny am 25.10.2017 18:34Ich ging etwas auf den Ländereien spazieren und genoss das gute Wetter, man wusste ja nie wie lange es noch so bleiben würde, immerhin hatten wir mittlerweile Oktober und die Tage wurden kürzer und das Wetter unbeständiger. Als ich am See ankam entdeckte ich eine Gestalt die ebenfalls einen Spaziergang zu machen schien. An der lockigen Mähne erkannte ich um wen es sich handelte. Ich kannte nur ein Mädchen das so eine Lockenmähne hatte, und bei dieser handelte es sich um meine beste Freundin Hermine.
Ich ging zu ihr herüber und merkte dann schnell wie Gedankenversunken sie wirkte, weshalb ich mich erstmal nur neben sie setzte. Leider war Hermine in letzter Zeit häufiger etwas nachdenklich und ich konnte mir auch schon denken woran das lag. Sie war eine der Leute die durch die Schlacht einiges verloren hatten. Ich wollte gar nicht daran denken wie es mir gehen würde wenn meine Mum und mein Dad die Schlacht nicht überlebt hätten. So ähnlich war ja Hermines Schicksal, sie hatte ihren Eltern zum Schutz all ihre Erinnerungen an ihre Tochter genommen. Ich machte mir schon lange Gedanken wie ich Hermine helfen könnte. Bevor ich mein erstes Schuljahr angetreten hatte, habe ich Hermines Eltern in der Winkelgasse kennen gelernt und mein Vater hatte sich sehr gut mit ihnen unterhalten, sie waren wirklich nette Muggel und ich wünschte mir wirklich das ich Hermine helfen könnte.
"Hey Mine... denkst du wieder an sie?... Es tut mir wirklich leid das du sie schon so lange nicht mehr gesehen hast... weißt du denn wo sie sind ?", sprach ich meine beste Freundin an. Wenn sie wüsste wo ihre Eltern sind, dann könnte sie ihnen doch ihre Erinnerungen wieder geben, ich meine ich hätte da einen Zauber gelesen und Hermine war doch eine sehr gute Hexe, sie würde das sicher schaffen.

Maybe one of these days you can let the light in. Show me how big your brave is. Say what you wanna say and let the words fall out. Honestly I wanna see you be brave!
Re: Großer See
von Hermine am 25.10.2017 18:00Zwar war es Herbst, aber es gab ab und an doch warme Tage, die einen dazu brachten Zeit draußen zu verbringen. So ein Tag war heute. Hermine genoss die Zeit in Hogwarts nun umso mehr. Nach all dem Bösen, das hinter ihnen lag, folgte nun eine tolle Zeit, die man gut mit seinen Freunden und Familie verbringen konnte. Und das ohne Angst zu haben. Angst um sein Leben. Freunde hatte Hermine hier genug. Doch ihre Familie kannte ihre eigene Tochter nicht mehr. Damals hatte Hermine sich dazu entschieden ihren Eltern die Erinnerungen an ihre Tochter zu nehmen, um sie zu schützen. Zu groß war die Angst, dass die Grangers die nächsten sein hätten können, die von Voldemorts Anhängern getötet wurden, nur weil sie Muggel waren. Heute noch zuckte Hermine bei dem Gedanken daran zusammen. Ihr Buch, das sie gerade las wurde für einen Moment zur Nebensache. Doch Hermine hatte sich rasch wieder gefangen und widmete sich wieder dem Buch. Sie träumte oft davon, von ihrer Familie und davon, was sie nun machten oder, was aus ihnen geworden wäre, wenn Hermine sich nicht dazu entschlossen hätte, sie zu verlassen. Kurz blickte sie zum See, der direkt vor ihr lag. Sie wirkte nachdenklich, was sie auch zur Zeit war.
















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